Labradorit-Ring

Labradorit-Ring

Ein Ring mit Geschichte

Diesen Labradorit-Ring habe ich vor über dreißig Jahren angefertigt. Er hat in der Zwischenzeit einiges erlebt – und gut überstanden! Er wurde damals aus 585 Gold gefertigt, der Labradorit ist in 750 Gold gefasst. Es ist schon toll, wenn man ein Stück nach dieser langen Zeit wieder in die Hände bekommt. Ich habe ihn aufgearbeitet und gereinigt. Er ist bereit für neue Abenteuer!

Foto vom Labradorit-Ring

Ich habe den Ring hier in drei verschiedenen Ansichten abgebildet, klicken oder tippen Sie auf das Bild, um es größer betrachten zu können.

Der Edelstein hat seinen Namen von der kanadischen Halbinsel Labrador, wo er 1770 das erste Mal gefunden worden sein soll. Das Farbspiel der metallisch glänzenden Tönungen ist so typisch für diesen Stein, dass man es als labradorisieren bezeichnet. Dieser Labradorit-Ring enthält einen Labradorit, welcher einen sogenannten Cabochon-Schliff erhalten hat. Diesen Schliff verwendet man in der Regel bei undurchsichtigen Steinen. Hier fördert er das schöne Farbspiel, welches durch Zwillingslamellen im Stein hervorgerufen wird, wenn man den Ring hin und her bewegt.

Gemmologisch betrachtet zählt der Labradorit zur Feldspat-Gruppe, zu der auch der allseits bekannte Mondstein gehört. Weitere Steine in dieser Gruppe sind Amazonit, der Orthoklas sowie Aventurin-Feldspat.

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